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Waldspaziergang mit Toren Reis (Revierleiter Landeswaldrevier Hoher Fläming)

25. September @ 10:00

Naturnahe Waldränder als Maßnahme gegen die Klimaerwärmung  und zur Förderung der Biodiversität.

Naturnahe Waldränder zeichnen sich durch einen stufenartigen Übergang vom Offenland zum Hochwald aus. Beginnend mit einer Krautschicht gehen die Stufen über einen Strauchbereich, Bäume 2. Ordnung bis zum Hochwald. Naturnahe Waldränder sind in unserer Kulturlandschaft sehr selten geworden, die Regel ist der direkte Übergang vom Acker zum Hochwald.

Die Waldränder sind als Teil eines klimaresilienten Waldumbaus zu verstehen. Monokulturen sollen zu artenreichen Wäldern werden. Die naturnahen Waldränder schaffen neuen Lebensraum für diverse Tierarten, die in einer intensiv agrar- und  forstwirtschaftlich genutzen Landschaft keinen Platz mehr finden. Eine hohe Biodiversität kann dazu beitragen, eine explosionsartige Vermehrung von Schadinsekten einzudämmen. Der stufige Aufbau des Waldrands sorgt dafür, Folgen von Sturmereignissen abzumildern, indem dem Wind weniger Angriffsfläche geboten wird.

In der Umgebung von Bärenthoren können wir den Beginn eines solchen Waldumbaus erkunden. Fachliche Erläuterungen wird dazu der Revierleiter Toren Reis beisteuern.

Treffpunkt ist Bärenthoren, Ortsausgang Richtung Grimme

Details

Datum:
25. September
Zeit:
10:00

Veranstaltungsort

Bärenthoren

Veranstalter

Zerbst blüht auf